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Mechthild Weibel wirkt ansteckend

Mechthild Weibel wird als Vertriebsassistentin die „rechte Hand“ von Steffen Letzner im Regionalbereich West

Und wieder ein neues Gesicht bei secova: Mit Mechthild Weibel baut der Anbieter des EHS-Softwaresystems sam® sein Vertriebsteam weiter aus. Ihre vorrangige Aufgabe wird es sein, Steffen Letzner im Regionalbereich West tatkräftig zu unterstützen. Dabei werden ihre Tätigkeitsschwerpunkte in der Terminierung, Kundenbetreuung und Anfragebearbeitung liegen.

Mit Mechthild Weibel gibt es bei secova nun immer eine Extraportion guter Laune. Ihre positive, optimistische Grundeinstellung überträgt sich rasch auf ihre Umgebung – und selbst am Telefon wirkt das bei ihren Gesprächspartnern ansteckend. Die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau liebt es, mit ihrer fröhlichen Art Kunden und Interessenten zu beraten und weiterzuhelfen. Berufserfahrungen sammelte sie im Messebau und der Verpackungsbranche und erkannte dabei früh: „Vertrieb ist genau mein Ding!“ Mit ihr als weiterer Verstärkung wird secova dem anhaltenden Marktwachstum gerecht, um auch bei stetig steigender Kundenanzahl den ausgezeichneten Betreuungsgrad beibehalten zu können.

Mechthild wohnt in Hopsten im nordwestlichsten Zipfel von Nordrhein-Westfalen und ist Mutter eines erwachsenen Sohns. Auch privat bevorzugt sie die schönen, heiteren Dinge des Lebens. Ihre Freizeit verbringt sie gerne damit, ihre Wohnung „hübsch zu machen“. Besonders auch Antiquitäten haben es ihr angetan. Außerdem reist sie gerne, bevorzugt in den sonnigen Süden. Und nun freut sie sich auf viele nette Kontakte und Gespräche rund um das Lösungssystem sam®. Mecki, herzlich willkommen im Team secova!

Übrigens: Mit sam® steht Unternehmen eine ausgereifte EHS-Compliance Software für die Bereiche Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit zur Verfügung. Die verschiedenen, perfekt miteinander kombinierbaren Funktionsmodule lassen sich je nach Bedarf zum individuellen Lösungssystem zusammenstellen. Eine effektive Wirksamkeitskontrolle überprüft, ob auch wirklich alles verstanden wurde. Die Bedienbarkeit des Systems selbst ist dabei so leicht wie bei einem Bankautomat. Davon haben sich bereits über 1 Million Anwender überzeugt.

„Laufmonat Mai“ für Kinderschutzbund

Bei secova läuft´s – und das sogar wörtlich. Der Anbieter des EHS-Softwaresystems sam® hatte einen „Laufmonat Mai“ ausgerufen und damit erfolgreich zahlreiche Mitarbeiter animiert, sich aktiv zu beteiligen. Das Ziel war es, möglichst viele Kilometer zu sammeln. Denn das Unternehmen hat die Gesamtlaufleistung eins zu eins in Euro umgewandelt und den so erlaufenen Betrag nun gespendet. Insgesamt schaffte das secova-Team beachtliche 2.304 Kilometer. Ein letzter Lauf für die Übergabe des entsprechenden Schecks führte einige Aktive nun zum Empfänger, dem Ortsverband Rheine des Deutschen Kinderschutzbundes.

Dort begrüsste sie der erste Vorsitzende Rainer Lagemann im frisch renovierten Innenhof. Er lobte die tolle Idee und war hoch erfreut über die starke Laufleistung, die von 31 secova-Mitarbeitern erbracht wurde. Bei einem kleinen Rundgang erläuterte er die unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten des Kinderschutzbundes.

Rainer Lagemann freut sich bei der Scheckübergabe über die beachtliche Leistung der secova-Mitarbeiter während des „Laufmonat Mai“ zugunsten des Kinderschutzbundes.

Dieser, so betonte Lagemann, unterhalte keine Betreuungsstätte, sondern sei eine Beratungsstelle mit verschiedensten Hilfsangeboten und Fortbildungsmaßnahmen für Kinder, Jugendliche, Eltern und Experten. Eine positive Entwicklung von Kindern zu fördern, ohne Vernachlässigung und jegliche Form von Gewalt – das ist immer das Ziel der Arbeit. „Heraus aus der Krise, hinein in ein lebenswertes Leben“ – so lautet das Motto der landesweit größten Kinderlobby.

„Laufmonat Mai“ von secova hat mehrere Gewinner

Für die secova-Mitarbeiter war die Teilnahme am „Laufmonat Mai“ gleich doppelt erfolgreich. Einerseits konnten sie so aktiv und direkt ihre eigene Fitness und Gesundheit stärken. Andererseits haben sie mit jedem gelaufenen Kilometer nun indirekt zu Schutz und Stärkung von Hilfsbedürftigen in unserer Gesellschaft beigetragen. Das gemeinsame Ziel, ein möglichst hohes Ergebnis zu erreichen, motivierte alle Aktive zusätzlich. Und so entstand mancher Extra-Kilometer aus dem gesunden, nicht leistungsorientierten Wettbewerb untereinander. „Gewonnen“ haben dadurch schließlich alle…

Zu mehrfachen Gewinnern zählen auch die Nutzer der EHS-Software sam®. Mit seinen zahlreichen, je nach Bedarf perfekt miteinander kombinierbaren Modulen erleichtert das Lösungssystem Anwendern ihre vielfältigen Aufgaben in den Bereichen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit. Alle Schritte werden dokumentiert, der Wissensstand der Mitarbeiter dank effektiver Wirksamkeitskontrolle nachhaltig verbessert. Dies führt nachweislich zu mehr Rechtssicherheit, Übersichten können jederzeit tagesaktuell mit geringem Aufwand erstellt werden. Besonders wichtig aber: sam® ist ganz leicht zu bedienen – so einfach wie ein Geldautomat.

Vom Kollegen zum Beobachter

Im Fachmagazin PRÄVENTION AKTUELL, Ausgabe 03/2018 erschien nachfolgender Praxisbericht über die besondere Arbeitssicherheits-Philosophie bei „Angus Chemie“ –  realisiert mit Unterstützung durch sam® (Wiedergabe erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch die Redaktion):

Das Unternehmen Angus Chemie im westfälischen Ibbenbüren hat US-amerikanische Wurzeln. Das beeinflusst nicht zuletzt den Arbeitsschutz.

Text: Franz Roiderer                          Fotos: Andreas Arnold

Die Ruhe selbst: Anlagenfahrer Reinhard Welp

Reinhard Welp hat alles im Blick. Er ist der „Operator“ und „fährt“ heute die gesamte Anlage. Konzentriert sieht er auf die vielen Monitore vor ihm und lässt sich durch nichts stören. Sie zeigen ihm, grafisch aufbereitet, jeden Prozess, der sich im Werk der Angus Chemie im Ibbenbüren in Westfalen gerade zu trägt.

Angus Chemie? Haben Sie nie gehört? Vermutlich. Die Firma stellt sogenannte Zwischenprodukte her, die andere Unternehmen für ihren Produktionsprozess benötigen. Beispielsweise Zusatzstoffe für Farben, Kosmetikprodukte oder Medikamente.

Die „Aminoalkohole“, die Angus Chemie herstellt, sind ätzend und zum Teil wassergefährdend. Auch die Rohstoffe wie Formaldehyd, die dabei verwendet werden, sind Gefahrstoffe. Der Gefahrstoff-umsatz des Werkes liegt oberhalb der sogenannten Mengenschwelle und daher unterliegt es der Störfallverordnung. Deshalb müssen besondere Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung getroffen und bei Störfällen die Behörden sofort unterrichtet werden.

Zentrale: Von hier aus wird das Chemiewerk gesteuert

Kein Wunder, dass das Unternehmen eine umfassende Sicherheitsphilosophie verfolgt. Drei Ziele haben dabei höchste Priorität: „Kein Unfall mit Ausfalltagen“ – „Kein Vorfall in der Prozesssicherheit“ ­ – „Keine Produktfreisetzungen“.

Für das erste Ziel vertraut Angus Chemie auf eine im deutschen Arbeitsschutz nicht vorgesehene, aber spannende Maßnahme, das sogenannte „BBP“. Die Abkürzung steht für „Behavior Based Performance“, auf Deutsch bedeutet das so viel wie „verhaltensorientierte Arbeitsleistung“. Dabei handelt es sich um die kontrollierte Beobachtung von Kollegen durch Kollegen. Das geschieht nicht etwa heimlich hinter dem Rücken der Betroffenen, sondern ganz offen nach den Motto: „Du, lieber Kollege, ich werde dich jetzt die nächsten Minuten bei der Arbeit beobachten.“

Der Beobachter wird währenddessen zum „BBP Observer“. Als solcher arbeitet er eine Checkliste ab. Beispielsweise sind die benutzten Werkzeuge situationsangemessen? Werden bei Tankwagen Unterlegkeile benutzt? Dann gibt er die Ergebnisse anonym ins digitale Arbeitsschutzmanagementsystem des Unternehmens ein. Dort werden sie ausgewertet und, wenn nötig, das Gespräch mit dem im entsprechenden Bereich beschäftigten Mitarbeitern gesucht.

Es verwundert wenig, bei Angus Chemie überall englischen Begriffen zu begegnen, die Firma ist schließlich aktuell eine Tochterfirma eines amerikanischen Unternehmens und gehörte noch bis 2015 zum größten Chemiekonzern der USA, der damaligen Dow Chemical. Die Beschäftigten lernen dadurch auch eine Arbeitsschutzkultur kennen, die andere Akzente setzt.

Natürlich ist das deutsche Arbeitsschutzrecht auch für Angus Chemie maßgebend, die Normen und Regeln lassen dennoch Spielraum für andere Konzepte. BBP ist eines davon und gehört zu einer umfassenderen Strategie, die sich „BBS“ nennt und für Behavior­-Based Safety, also für eine verhaltensorientierte Arbeitssicherheit steht.

BBS hat sich in den USA als Umsetzung verhaltenswissenschaftlicher Grundlagen entwickelt. Es umfasst fünf Prinzipien:

    1. Richtiges Verhalten wird vorher eindeutig festgelegt. Zum Beispiel: Ich benutze nie eine Stehleiter als Anlegeleiter.
    2. Das Verhalten wird beobachtet.
    3. Die Beschäftigten erhalten kritisches Feedback.
    4. Ziele zur Verhaltensänderung werden festgelegt.
    5. Die Verhaltensänderungen werden positiv verstärkt, beispielsweise durch Lob oder Gratifikationen.

Wilfried Hasken verantwortet den Arbeitsschutz bei Angus Chemie

Das systematische Beobachten der Kollegen untereinander ist für deutsche Verhältnisse ungewöhnlich. Delegiert der Unternehmer damit nicht die Verantwortung für den Arbeitsschutz auf die Mitarbeiterebene und damit von sich weg? Wird durch die gegenseitige Überwachung am Ende Misstrauen unter den Kollegen geschürt? „Nein“, sagt Wilfried Hasken, verantwortlich für den Arbeitsschutz bei Angus Chemie, „darum geht es nicht. Jeder kontrolliert, jeder wird kontrolliert und das alles geschieht nicht heimlich. Die Methode ist allen bekannt und transparent.“ Die Belegschaft, achtete dadurch stark auf die Sicherheit, so seine Erfahrung. Das zahlt sich am Ende für alle aus. Für die Firma und die Mitarbeiter: Seit 6650 Tagen sind die rund 70 Beschäftigten in der Chemiefabrik ohne meldepflichtigen Arbeitsunfall.

In der deutschen Arbeitsschutzkultur werden Sicherheitsaspekte an eine Person „ausgelagert“, an den Sicherheitsbeauftragten. In der BBS-Kultur sind sozusagen alle Mitarbeiter Sicherheitsbeauftragte. Und die agieren mit hoher Schlagzahl. „Wir erwarten von jedem Beschäftigten mindestens eine Beobachtung pro Monat“, sagt Hasken. Die Beobachtungen werden ein digitales Arbeitsschutzmanagement-System eingegeben, das Hasken nur „unser Tool“ nennt.

Hier beginnt der Bereich, in dem explosionsfähige Atmosphären auftreten können.

„Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter auch den kleinsten Schnitt in den Finger eingeben“, sagt Hasken. Die kleine Wunde könnte sich später entzünden und zum ernsthaften Problem werden. „Das ist dann ein Arbeitsunfall und deshalb brauchen wir eine lückenlose Dokumentation.“ Auch hier ist für Hasken der Aspekt der sozialen Kontrolle wichtig. „Wenn jemand zum dritten Mal hört: ‚Hast du deinen Finger schon eingetragen?’, dann macht er das auch.“

Das Tool, das Hasken anspricht, ist ein umfassendes digitales Arbeitsschutzmanagementsystem, das die Mitarbeiter einbezieht. Nahezu alle relevanten Vorgänge können und sollen dokumentiert werden, beispielsweise die sogenannten „Produktaustritte“. Das ist das Damoklesschwert, unter dem jedes Chemieunternehmen arbeitet: Irgendeine Leitung weist plötzlich eine undichte Stelle auf und Gefahrstoffe treten aus. Nicht jeder dieser Zwischenfälle unterliegt der Störfallverordnung und muss den Behörden gemeldet werden. Aber Angus Chemie will auch die kleinsten Pannen dokumentieren, um die Ursachen zu analysieren und für Abhilfe zu sorgen.

Das System hält auch elektronische Unterweisungen für sämtliche Arbeitsplätze und -bereiche bereit. Diese dienen bei Angus Chemie vor allem zur Unterstützung bei der persönlichen Unterweisung der Mitarbeiter. Hasken erwähnt das Beispiel Hochdruckarbeitsplätze: „Wenn in den USA ein neuer Mitarbeiter anfängt, würden ihm vermutlich 20 Seiten über Arbeitsschutz im Hochdruckbereich in die Hand gedrückt und erwartet, dass er das liest und am nächsten Tag anfängt.” Das deutsche Arbeitsrecht erlaubt das nicht, die persönliche Unterweisung steht immer an erster Stelle. „Das ist auch gut so“, sagt Hasken. Er spricht mit dem neuen Mitarbeiter und legt ihm die Gefahren einer Hochdrucklanze plastisch dar: „Wenn du mit dem Ding deinen Fuß triffst, bleiben nur die Knochen übrig, alles andere ist weg.“ Das merkt der neue Kollege sich ein für alle Mal“, ist Hasken überzeugt.

Angus Chemie verwendet das EHS-Dokumentations- und Unterweisungssystem „sam*“ des Softwareunternehmens „secova“. Weitere Informationen dazu unter www.secova.de

sam* enthält auch Module zur Mitarbeiterbeteiligung. Die Beschäftigten sind aufgefordert, Verbesserungsvorschläge einzugeben, zum Produktionsablauf, aber auch zur Arbeitssicherheit. Er zeigt einen Eintrag im System: „Verbindung Lagerhalle 1 zu Lagerhalle 4, schlechte Übersicht bei Staplerverkehr, schon einige Beinaheunfälle. Vorschlag: An beiden Seiten der Durchfahrt Spiegel anbringen.“ Die zuständigen Gremien im Betrieb bewerten dann den Vorschlag. „Dieser ist mittlerweile genauso umgesetzt“, sagt Hasken.

Für den Leiter der Arbeitssicherheit zeugt dies davon, dass in seinem Werk eine umfassende Sicherheitskultur gelebt wird und auch das Management-Tool akzeptiert wird. „Es wird ständig benutzt und jeder weiß, dass die Einträge ernstgenommen werden.“

Kristian Strübbe macht sam® mobiler

Kristian Strübbe unterstützt secova speziell bei den Themen App-Entwicklung und VR

Das secova-Team wächst und wächst. Frisch dabei ist mit Kristian Strübbe erneut ein Entwickler, der das führende EHS-Lösungssystem sam® weiter voranbringen wird. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt besonders in dem Bereich App-Entwicklung für mobile IOS- und Android-Geräte – der sam® EHS Manager ist eine „native App“ und der ideale Assistent für mobiles Arbeitsschutz-, QM- und HR-Management direkt vor Ort. Aber auch bei der Umsetzung von graphischen Effekten in „Virtual Reality(VR)“-Anwendungen setzt secova künftig auf seine Kompetenz.

Seit seiner Kindheit ist Kristian fasziniert von Computern und pflegt eine besondere Leidenschaft für Videospiele. Dennoch war seine berufliche Orientierung zunächst eine andere: Der Brochterbecker (am Teutoburger Wald) hat erst Industriekaufmann gelernt und im Einkauf gearbeitet, bis er sich entschloß, sein „Hobby zum Beruf“ zu machen. Er holte das Abitur nach und studierte Medien-Informatik in Osnabrück. Auch er kam über seine Bachelor-Arbeit zu secova, sein Thema lautete dabei: „Konzeption und Entwicklung eines Asset-Management-Systems für eine dynamische E-Learning-Software“.

Früher lockten Kristian Strübbe vorrangig kleine und große Bälle zu sportlichen Aktivitäten – an der Tischtennisplatte und auf dem Fußballplatz konnte er sich gleichermaßen austoben. Heute sucht er seinen Ausgleich bevorzugt beim Kraftsport oder bewegt sich einfach viel draußen. Wieviel, das konnte er direkt beim „Laufmonat Mai“, den die  secova-Mitarbeiter für einen guten Zweck durchführten, beweisen. Mit über 300 Kilometern war er der fleißigste Läufer. Und mit dieser Energie und Ausdauer möchte er nun bei secova Einiges bewegen. Herzlich willkommen, Kristian, im Team secova!

Übrigens: sam® unterstützt Unternehmen dabei, die vielfältigen Aufgaben und Pflichten im Bereich Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit leicht und rechtssicher zu erfüllen. Dafür bietet die browserbasierte Software unterschiedliche, je nach Bedarf miteinander kombinierbare Funktionsmodule, die sich perfekt zu einem ganzheitlichen Lösungssystem ergänzen. Ob stationär oder mobil, sam® steht allen Anwendern praktisch überall zur Verfügung. Und ist dabei so leicht zu bedienen wie ein Bankautomat.