Tag Archives: Sam-vr

secova setzt auf „Virtual Reality“

Bei sam®-VR sind Fehler erwünscht / XR-Expo in Stuttgart präsentiert neuste Trends

Mit „Virtual Reality (VR)“ in der tatsächlichen Arbeitswelt die Sicherheit verbessern – dazu bietet secova mit sam®-VR bereits konkrete Anwendungen. In der Simulation lassen sich komplexe Arbeitsabläufe oder der Umgang mit Gefahrstoffen perfekt „wie in echt“ trainieren. Fehler sind hier sogar erwünscht, da sie die Konsequenzen direkt spürbar machen und zum unmittelbaren, korrigierenden Handeln auffordern. So erlernen die Mitarbeiter nicht nur die richtige Ausführung, sondern stärken gleichzeitig ihr Bewusstsein und ihre Eigenverantwortung für sicheres Arbeiten.

Übersicht einer sam®-VR Schulung zum Thema „Umfüllen von entflammbaren Flüssigkeiten“

Mit seiner EHS-Software sam® bietet secova Unternehmen und Organisationen ein umfassendes Lösungspaket für die zahlreichen Aufgaben und Pflichten rund um die Themen Arbeitssicherheit, Gesundheit, Umwelt und Compliance. Das Ziel ist dabei von Anfang an, den Arbeitsalltag trotz zunehmender Anforderungen zu erleichtern. Aus diesem Bestreben heraus entstand auch die Entwicklung des sam®-VR Moduls. Damit gelingt es nun, Anwender mit wenigen technischen Hilfsmitteln in künstliche Räume, die einem realistischen Arbeitsumfeld entsprechen, zu versetzen. Hier können sie zusätzlich zu ihren wissensvermittelnden Schulungen praktisch und wirklichkeitsgetreu die einzelnen Arbeitsschritte einüben, ausprobieren und gefahrlos Fehler machen.

Einsatzbereich für „Virtual Reality“ wächst

„Virtual Reality“, anfangs vorrangig für Industrie und Militär entstanden, vergrößert nicht zuletzt durch zahlreiche technologische Weiterentwicklungen immer stärker ihren Einsatzbereich. Und drängt dank sinkender Preise auch zunehmend in den privaten Markt. Den aktuellen Stand begutachtete jetzt das secova VR-Team beim Besuch der diesjährigen „XR Expo“ in Stuttgart. Auf der Fachmesse präsentierten die Aussteller neben neuster Hard- und Software auch verschiedene industrielle Anwendungen von „Mixed Reality (XR)“.

Auffällig: VR wird von Unternehmen zwar zunehmend für interne, realitätsnahe Schulungen entdeckt. Doch mit wenigen Ausnahmen waren die gezeigten Lösungen nicht interaktiv. Anwender konnten die Übungen lediglich „richtig“ ausführen, mögliches Fehlverhalten war nicht vorgesehen. Genau hier geht secova bewußt einen anderen Weg, getreu dem Motto: Aus Fehlern wird man klug! Denn selbst kleine Unachtsamkeiten können manchmal schwerwiegende Folgen haben. Diese in der Simulation auch mal bewußt wie in echt, aber völlig gefahrlos zu erleben, fördert hier nachhaltig richtiges Handeln. Interessierte Unternehmen, die dies einmal für ihre Mitarbeiter testen möchten, können sam®-VR etwa für ihren „Safety Day“ buchen.

Eintauchen in künstliche (Arbeits-)Welten – auf der „XR Expo“ war dies mit den aktuellsten technischen Entwicklungen möglich (Foto: XR-Expo)

Auf der diesjährigen XR-Expo wurde klar: Virtual Reality entwickelt sich ebenso wie die dringend benötigten, leistungsstarken Grafikkarten immer schneller, sodass große Entwicklungssprünge vorprogrammiert sind. Zu den interessanten Neuentwicklungen zählen kabellose und hochauflösende Brillen sowie ein erster Handschuh-Prototyp, welcher die Interaktion in der virtuellen Welt stark vereinfachen wird. Der Trend geht zudem in Richtung „kompakter und mobiler“. Dass damit auch die Einsatzmöglichkeiten von sam®-VR für Unternehmen weiter steigen wird, davon ist secova fest überzeugt. Und wird weiterhin kräftig neue Anwendungen entwickeln – zu begutachten etwa auf der internationalen Fachmesse A + A vom 05. bis 08. November 2019 in Düsseldorf.

secova ist Top-Innovator 2019

Top-Innovator 2019 – so darf sich secova auch in diesem Jahr wieder nennen. Bereits zum dritten Mal hat das Münsterländer Softwareunternehmen – Anbieter des EHS-Lösungssystems sam® – jetzt diese Auszeichnung erhalten. Damit gelang erneut der Sprung unter die Besten beim Innovationswettbewerb TOP 100, der anhand einer wissenschaftlichen Systematik das Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen bewertete. Bei der Preisverleihung in der Frankfurter Jahrhunderthalle nahm das secova-Team nun die Auszeichnung aus den Händen von Mentor Ranga Yogeshwar entgegen.

Top-Innovator 2019 – diese Auszeichnung überreichte Ranga Yogeshwar jetzt an das begeisterte Team von secova

In dem unabhängigen Auswahlverfahren unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Nikolaus Franke (Wirtschaftsuniversität Wien) konnte secova überzeugen. Mit sam® stehen Anwendern fundierte, praxisnahe Schulungen und Lösungen auf den Gebieten Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz zur Verfügung. Dazu zählen etwa elektronische Unterweisungen, Gefährdungsbeurteilungen, Gefahrstoffmanagement und Compliance.

secova punktet mit einfachem Bedienkonzept und VR-Lösung

Als Alleinstellungsmerkmal des TOP 100-Unternehmens nennt die Untersuchung das einfache Bedienkonzept in Kombination mit neuesten E-Learning-Methoden. Die Studie hebt den Einbezug der Virtual-Reality-Welt hervor: „Mit dem Schulungstool sam®-VR gelingt secova erneut ein Innovationserfolg. Mittels einer Virtual-Reality-Brille taucht beispielsweise ein Industriearbeiter in einen künstlichen Raum ab. Dort machen ihn realitätsnahe Simulationen mit möglichen Gefahrensituationen im Betrieb vertraut. Er darf und soll hier Fehler begehen, weil er die Folgen unmittelbar sieht und sich so für ein sicheres Verhalten am Arbeitsplatz sensibilisiert.`Ein Laie wäre nach dieser Schulung zum Beispiel in der Lage, einen Parafin-Filterwechsel in einem petrochemischen Betrieb durchzuführen´, sagt Geschäftsführer Jörg Klaas.“

Bereits zum dritten Mal hat secova nun den Titel „Top-Innovator“ erhalten

Das sam®-VR Modul versteht sich als ideale Ergänzung und Begleitung für das Unterweisungssystem. Hier hob die Untersuchung hervor, dass bereits über 300 Unterweisungsthemen und mehr als 100 englischsprachige Inhalte im sam®-System hinterlegt sind. Besonders erwähnt wird auch das Helpcenter, in dem Anwender Antworten auf ihre Fragen eigenständig recherchieren können. Falls sie dort nicht fündig werden, gelangt ihr Anliegen über ein ausgeklügeltes Ticketsystem bis zum jeweiligen Themenspezialisten von secova.

Innovativ und „anders“

Darüber hinaus zeigt sich secova in vielen weiteren Bereichen als ein innovatives Unternehmen „der etwas anderen Art“. So hat sich sam® schrittweise zu einer zentralen Plattform für unterschiedlichste Anforderungen im EHS-Bereich entwickelt. Die einzelnen Funktionsmodule lassen sich je nach Bedarf zu einer den Unternehmensanforderungen entsprechenden ganzheitlichen Lösung kombinieren. Auch für den mobilen Einsatz direkt vor Ort gibt es mit dem sam® EHS-Manager (App) das passende Tool für Smartphone und Tablet. Alles greift perfekt ineinander, sämtliche Informationen werden zentral abgelegt und stehen in Echtzeit zur Verfügung. Trotz stetig zunehmender Funktionsvielfalt und permanenter Verfeinerungen bleibt eins konstant: Die leichte Bedienbarkeit, so einfach wie bei einem Bankautomat.

Auch die Arbeitsweise im Unternehmen selbst ist besonders. So legen sämtliche Mitarbeiter im jährlichen Strategie-Meeting die Ziele und Ausrichtung gemeinsam fest. Bewerber für eine offene Position stellen sich im letzten Schritt per Selbstpräsentation dem secova-Team vor, das dann gemeinschaftlich entscheidet. Wichtig sind bei secova neben technisch und ergonomisch top ausgestatteten Arbeitsplätzen auch allgemein ein gesundes, aktives Arbeitsumfeld. Dazu zählen verschiedene Bewegungstools (Wackelhocker, Trampolin, Balancebrett etc.), frisches Obst und „reines Wasser“ (Osmose-Filteranlage) sowie 14-tägig ein gemeinsames gesundes Mittagessen. Neben gelegentlichen gemeinsamen Aktivitäten gibt es einmal jährlich ein Jahrestreffen, zu dem auch die Partner mitfahren dürfen.

Das secova-Team – hier beim Kundenworkshop 2019 in Berlin

Über die erneute Auszeichnung als Top-Innovator 2019 freut sich das gesamte secova-Team sehr. Auch weiterhin fördert das Unternehmen Innovationen und lässt sie in die Weiterentwicklung und Verfeinerung von sam® einfließen. So erhalten alle Beschäftigte Freiräume, um eigene Ideen entwickeln, selbst bewerten und dann dem Team vorstellen zu können.


secova mit sam®-VR beim Safety-Day von Melitta

Arbeitssicherheit wird auch bei Melitta groß geschrieben – und den Beschäftigten sogar virtuell näher gebracht. So geschehen beim aktuellen Gesundheits- und Arbeitssicherheitstag (Safety-Day) in Bremen, wo alle Interessierten einmal in die „Virtual Reality (VR)“-Welt eintauchen konnten. Dafür hatte secova, Anbieter des EHS-Softwaresystems sam®, eine mobile VR-Station aufgebaut. Ausgerüstet mit einer VR-Brille und zwei Hand-Controllern konnte die Reise in die künstliche (Arbeits-)Welt starten.

Sarah Breitkopf von Melitta beim virtuellen Training mit sam®-VR von secova

Möglich macht dies sam®-VR, die von secova selbst entwickelte virtuelle Anwendung für ihr elektronisches Lösungssystem sam®. In den VR-Schulungen sind die Nutzer tatsächlich „mittendrin statt nur dabei“: Sie bewegen sich in einer simulierten Arbeitsumgebung, in der sie lernen können, konkrete Arbeitsabläufe korrekt auszuführen. Fehler sind hierbei sogar durchaus gewollt und willkommen, denn sie machen die Folgen direkt erlebbar. Und fordern gleichzeitig zum unmittelbaren korrigierenden Handeln auf. So wird nicht nur die richtige Ausführung eingeübt, sondern zudem das Bewusstsein und die Eigenverantwortung für sicheres Arbeiten gestärkt.

Virtuelle Reise in den echten Arbeitsalltag

Beim Safety-Day von Melitta standen für die Mitarbeitenden drei Schulungsthemen zum Test bereit: „Umfüllen eines Gefahrstoffes“, „Sicher bohren“ und „Wechsel eines Paraffinfilters“. Nachdem VR-Entwickler Jan Hasse von secova die richtige Handhabung vermittelt hatte, konnten die Interessenten direkt ihre „virtuelle Reise“ starten. Doch vor der eigentlichen Schulung steht auch hier wie im echten Arbeitsalltag die Anordnung: Legen Sie Ihre für die auszuführende Tätigkeit entsprechende persönliche Schutzausrüstung an! „Genau, wie ich es Euch immer predige!“, war Jens Hohendorn, Safety Manager und Brandschutzbeauftragter bei Melitta, begeistert von dieser Aufforderung.

Die Beschäftigten selbst zeigten sich gegenüber der neuen Schulungsmethode sehr aufgeschlossen, so etwa Sarah Breitkopf: „An unserem diesjährigen Gesundheits- und Sicherheitstag war vor allem diese Möglichkeit, das erste Mal eine VR-Brille auszuprobieren, für mich ein absolutes Muss. Herr Hasse hat mir eine kurze Einweisung gegeben und dann ging es auch schon mit der Simulation los. Es hat wirklich viel Spaß gemacht!“

Auch sonst ist das Feedback der Melitta-Mitarbeitenden zu sam® und seinen zahlreichen Funktionsmodulen ausgesprochen positiv. Das System erleichtert den Arbeitsalltag und punktet besonders mit seiner Bedienbarkeit. Denn die ist ganz einfach, so wie bei einem Bankautomat.

Girls’Day und Boys’Day 2019 bei secova

Einen ganzen Tag die Arbeitsvielfalt beim Software-Unternehmen secova kennenlernen – das durften beim diesjährigen Girls’Day und Boys’Day 2019 gleich zwei Kinder. Ronja Böhm und Mischa Adam Siuy waren am 28. April zu Gast beim Anbieter des EHS-Lösungssystems sam®. Die Software unterstützt mit zahlreichen Funktionsmodulen Unternehmen in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheit und Compliance. Welche unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche gibt es und wie läuft so der Arbeitsalltag bei secova ab? Dazu erhielten die Beiden an diesem Tag aktiv erste Einblicke.

Am Girls’Day und Boys’Day 2019 zu Gast bei secova: Mischa Adam Siuy und Ronja Böhm

Ronja ist zwölf jähre alt und Schülerin der 7e an der Euregio-Gesamtschule in Rheine. Sie interessiert sich für Kunst und Computer – dazu weiß sie schon genau, was sie nicht werden will: „Ärztin – ich kann kein Blut sehen!“ Daher wollte sie einfach mal etwas mehr über den IT-Bereich erfahren. So durfte sie den Software-Entwicklern – mehrheitlich ja noch immer ein männertypischer Beruf – über die Schulter schauen. Und erfuhr dabei, welche vielfältigen Aufgaben es in der IT-Abteilung der secova alles so gibt. „Wie man das programmiert, was also hinter dem Äußeren steckt, das hat mich besonders interessiert,“ so Ronja.

So begann für sie eine längere Erkundungsreise: Wie setzt man die inhaltlichen Anforderungen durch das Schreiben von Code um? Welche Überprüfungen sind nötig, um mögliche Fehler in der Software zu finden? Für welche verschiedenen Produkte wird was bereitgestellt? Was sind die technischen Voraussetzungen, die für den Betrieb der Software notwendig sind? An den unterschiedlichen Stationen konnte sie dazu erste Antworten finden und so einen vielfältigen Eindruck in das Arbeitsfeld der IT bei secova gewinnen.

Programmierung, App, Bildgestaltung, Pressearbeit und VR-Modul – es gab viel kennenzulernen

Der elfjährige Mischa geht in die 5a des Ratsgymnasiums in Osnabrück. Ihn interessierte besonders „wie das, was man sieht, entsteht.“ Somit durfte er in der Grafik-Abteilung hospitieren und auch selber ausprobieren, wie man Bilder bearbeitet. Sein „Arbeitsmaterial“ waren aktuelle Fotos vom diesjährigen 9. sam®-Anwenderworkshop, der am 19. und 20. März in Berlin stattfand. Lichteffekte, Farbsättigung oder visuelle Verbesserungen lernte er dabei kennen: „Ich weiß jetzt sogar, wie man Muttermale und Flusen wegmacht.“ Dass die Bilderauswahl auch aus datenschutzrechtlichen Gründen überprüft werden muss, erfuhr er dabei ebenso.

Ein kleiner Abstecher führte ihn auch noch in die Presseabteilung. Dort konnte er sehen, wie einige der vorher bearbeiteten Fotos mit dem geschriebenen Text für einen Blog-Beitrag zum Anwenderworkshop zusammengefügt wurden. Wichtig für solche Online-Veröffentlichungen: Klare Struktur, Übersichtlichkeit, aber natürlich auch weiterleitende Links, die interessante Zusatzinformationen liefern. Grundsätzlich, so erfuhr Mischa, steht das Wichtigste am Anfang und beantwortet die „W-Fragen“: Wer, was, wann, wo, wie und warum?

Auch eine „virtual reality“-Schulung mit dem sam® VR-Modul durften Mischa und Ronja ausprobieren

Zum Abschluss ihres Girls’Day und Boys’Day 2019 durften Ronja und Mischa dann noch in die „Virtual Reality“-Welt eintauchen. Mit dem sam® VR-Modul können Anwender beispielsweise gefahrlos in einer simulierten Umgebung bestimmte Arbeitsabläufe trainieren. Dabei sind Fehler ausdrücklich erlaubt, da sie sowohl die Konsequenzen unmittelbar erlebbar machen als auch zum direkten korrigierenden Handeln auffordern. Auch für VR gilt, „dass man erst was programmieren muss, damit man was sehen kann.“

Beiden Schülern hat es bei secova gut gefallen. Toll fanden sie nicht nur die Vielfalt der unterschiedlichen Aufgaben, ebenso punkteten die zahlreichen Zusatzangebote für die Mitarbeiter. Dazu zählen für sie etwa das gesunde Essensangebot, ein Tischkicker oder die vielen bewegungsfördernden „Spielzeuge“ (Balance-Board, Trampolin etc.). Ronja und Mischa bedankten sich sehr für die zahlreichen Eindrücke und Erfahrungen, die sie sammeln durften. Ob dieser Tag einmal Auswirkung haben wird auf ihre spätere Berufswahl?…